Spielbericht Helstorf vs Poggenhagen

Im zweiten Halbfinalspiel zwischen dem SV Germania Helstorf und dem TSV Poggenhagen wird der Gegner des STK Eilvese im Finale dieser SMS gesucht. Beide Mannschaften haben bisher einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Poggenhagen ist sogar noch ohne Gegentor. Es herrschne beste äußere bedingungen. Lediglich die tief stehende Sonne könnte für die Torhüter zum Problem werden.
Die Kontrahenten sind mit hohem Einsatz in dieses Spiel gestartet. Helstorf erarbeitet sich leichte Feldvorteile, doch die Poggenhäger Abwer um D. Ahrbecker, J. Gehle und M. Weidemann ist stets aufmerksam.
Nach zwanzig Minuten ist Helstorf die aktivere Mannschaft. Sie schaffen es häufig die Poggenhäger Angriffsbemühungen früh zu stoppen und selbst nach Vorne Gefahr zu entwickeln. Ein Abstaubertor von D. Kluttig wird in der 22. Minute wegen Abseits zurückgepfiffen.
Eine Zeigerumdrehung später nähert sich Helstorf weiter an. Einen Fernschuss von N. Kiedrowski fisch J. Brosch gekonnt aus dem langen Eck. Auch nach der folgenden Ecke findet Kiedrowski in Brosch seinen Meister.
C. Cinar hat in der 27. Minute Glück, dass er nach einer Grätsche gegen L. Koch ohne Gelbe Karte davon kommt. Der anschließende Freistoß aus halb-rechter Position in Strafraumnähe fliegt deutlich über den Poggenhäger Kasten.
Eine Eckenvariante bringt kurz vor der Pause noch eine weitere Helstorfer Chance zur Führung, doch der aufgrückte M. Rudorf verfehlt per Kopf den Kasten um wenige Zentimeter. Mit einem torlosen Unentschieden geht es in die Pause. Die Zuschauer sehen ein intensives Spiel von beiden Seiten, mit den besseren Torraumszenen für den SV Germania Helstorf.
Helstorf startet besser in die zweite Hälfte. Einen aussichtsreichen Freistoß schießt L. Pich noch in die Mauer (36.). In der 39. Minuten entfesselt N. Kiedrowski die mitgereisten Fans. Er zieht mit Tempo in die Mitte und trifft gegen die Laufrichtung von Keeper J. Brosch aus 16 Metern zur umjubelten Führung!
Poggenhagen wechselt daraufhin zweimal. Jetzt muss von den Fröschen in der Offensive mehr kommen, wenn sie hier noch den Einzug ins Finale schaffen wollen.
Normalerweise müsste jetzt hier die SMS zu Ende sein. Besser wird es nicht. L. Pich flankt in den 16er von Poggenhagen, wo N. Kiedrowski zum Seitfallzieher ansetzt und den Ball sehenswert in das linke obere Eck jagt (46.). Ein herausragender Treffer!
Doch Poggenhagen gibt nicht auf (50.). Eine Kopfballverlängerung klatscht an den Außenpfosten des Helstorfer Tores und beim Nachschuss wird M. Weingartner elfmeterreif gefoult. Der Pfiff des Schiedsrichters bleibt aber zum Entsetzen des TSV Poggenhagen aus.
Der SV Germania Helstorf steht jetzt deutlich kompakter und will den Vorsprung über die Zeit retten. Mehrere aussichtsreiche Standardsituationen von Poggenhagen verpuffen ohne Abschluss.
Die 59. Spielminute macht es noch einmal spannend. Towart J. Machulla will sich einen Ball auf der Torauslinie holen, doch M. Weingartner spritzt dazwischen und holt damit einen glasklaren Elfmeter für seine Farben heraus. T. Türkkal verwandelt sicher zum Anschlusstreffer (60.). Bekommt Poggenhagen noch die zweite Luft?
Nein, Helstorf verteidigt alle weiteren Angriffe konsequent, steht damit im Finale der diesjährigen SMS und trifft dort auf den STK Eilvese. Der TSV Poggenhagen hat 70 Minuten toll gekämpft und dem SV Germania Helstorf alles abverlangt.

SV Germania Helstorf
Machulla, Bremer, Rudorf, Pich, Koch, Gerns, Wiese, Blanke, Draper, Kluttig (62. Al Mahshoush), Kiedrowski

TSV Poggenhagen
Brosch, Gehle (36. Schröder), Engel, Schubert (52. Türkkal), Ahrbecker, Meineke, Wegner , Kern (42. Müller), Schlaphoff, Cinar (42. Weingartner), Weidemann

Folgende Fotos wurden von Yannik Janßen zur Verfügung stellt:

Die folgenden Fotos wurden uns von Ann-Kathrin Homann zur Verfügung gestellt:

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