Spielbericht Mariensee vs Mardorf

Im ersten Spiel des fünften Turniertages treten die der TSV Mariensee-WUlfelade und die SG Mardorf-Schneeren gegeneinander an. Nach anhalten Regenfällen ist der A-Platz heute in Hagen sehr tief und schwer bespielbar.
Bordenau ist mit zwei Niederlagen in das Turnier gestartet und muss heute unbedingt gewinnen, um noch Chancen aufs Viertelfinale zu haben. Dementsprechend forsch treten sie in den ersten Minuten auf.
Die ersten fünf Minuten sind gekennzeichnet von vielen Ungenauigkeiten und Kämpfen um den berühmten „zweiten Ball“. Struktur ist noch nicht zu erkennen.
Nach sieben Minuten kommt M. Lübeck für Mardorf zur ersten Torgelegenheit. Sein Hereingabe aus halblinker Position im Strafraum ist aber weder Vorlage noch Torschuss und geht ohne weitere Berührung ins Toraus.
Auch Mariensee nähert sich jetzt an. In der zwölften Minute kommt R. Hollmann mit Tempo aus dem Mittelfeld. Sein Schuss aus 20 Meter geht aber deutlich links am Kasten vorbei. Torwart F. Heidemann muss nicht eingreifen.
Ein langer Freistoß aus dem Mittelkreis führt fast zur Mardorfer Führung. M. Lübeck verlängert den Aufsetzter mit dem Kopf in den Lauf von R. Kernbach. Dessen Direktabnahme aus 18 Metern geht knapp am rechten Pfosten vorbei. Torwart T. Rau wäre wahrscheinlich vergeblich geflogen.
In der 26. Minute hat R. Kernbach die nächste Chance zur Führung – der Schuss wird aber abgeblockt. Vorausgegangen war eine direkte Kombination im Mittelfeld über fünf Stationen.
Mit einem torlosen Unentschieden geht es zum Pausentee. Mariensee-Wulfelade ist um Spielkontrolle bemüht und hat mehr Ballbesitz. Mardorf-Schneeren verzeichnet die klareren Torgelegenheiten.
Mit einem Dreifachwechsel bei Mariensee beginnt die zweite Halbzeit und dieser frische Impuls macht sich innerhalb von Sekunden bezahlt. K. Schulz fasst sich aus 25 Metern ein Herz und setzt den Ball mit Unterstützung des nassen Rasens in die linke untere Torecke. Torhüter Heidemann streckt sich vergeblich und somit steht es 1:0 für Mariensee.
Mit der Führung im Rücken spielt es sich leichter. Mardorf kann eine Ecke nicht entscheidend klären, sodass Kapitän T. Jablonsky aus dem Rückraum zum Abschluiss kommt. Dessen Schuss wird von der vielbeinigen Abwehr zu einer weiteren Ecke geklärt, die von K. Schulz direkt an den kurzen Pfosten getreten wird.
Im Anschluss klatscht eine Ecke von K. Schulz an den kurzen Pfosten. Doch auch Mardorf hat seine Chancen R. Kernbach ist nach einem schönen Ball in den Lauf wieder frei vor Keeper Rau und schießt diesem aber direkt in die Arme.
Fast im Gegenzug erarbeitet sich Mardorf den Ausgleich durch C. Müller. In 41. Minute wird ein Einwurf zunächst verlängert, ehe der Ball einmal quer durch den Marienseer Fünf-Meterraum rollen darf. Am zweiten Pfosten steht Müller völlig frei und schiebt den Ball in die Maschen.
Mit Beginn der letzten zehn Minuten ist kein Sieger abzusehen. Beide Mannschaften haben durchaus die Ansätze, um noch den entscheidenden Treffer zu erzielen.
Fünf Minuten vor Spielende kommt es leider zu der ersten Verletzungsunterbrechung dieser SMS. M. Schwitalla verletzt sich bei einer eigenen Grätsche und kann nicht mehr weiterspielen. Alles Gute von dieser Stelle!
In der vierten Minute der Nachspielzeit haben die Fans von Mariensee-Wulfelade schon den Torschrei auf den Lippen, doch die Anzeige einer Abseitsstellung sorgt schnell für Ernüchterung.
Dafür hat Mardorf in der aller letzten Minute die Chance zum Siegtreffer. N. Nagel kommt nach einer Ecke zum Kopfball und kann den Ball nicht im Tor unterbringen. Damit ist Schluss und es bleibt beim leistungsgerechten 1:1 Unentschieden.

TSV Mariensee-Wulfelade
Rau, Böttcher (42. Kehrbach), Rössig, Straube (31. Czajka), Schwitalla (60. Hartmann), Schulz, Theisz, Jablonsky, Meininghaus (31. Drewniok) , Hollmann (31. Chafahi) , Zimpel

SG Mardorf-Schneeren
Heidemann, Holzapfel (45. Hattendorff), D. Kernbach, Nagel, Rüscher (45. Rönnebeck), R. Kernbach, Lübeck, Müller, M. Zgoda, Wilmar, A. Zgoda

Folgende Fotos wurden von Yannik Janßen zur Verfügung stellt:

Die folgenden Fotos wurden uns von Ann-Kathrin Homann zur Verfügung gestellt:

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